Künstlerhaus
Halle für
Kunst & Medien

Burgring 2
8010 Graz, Austria
Dienstag bis Sonntag
10–18h
Donnerstag
10–20h
De / En
Journal
De / En

Pressegespräch:
28 11 2017, 17:00

Eröffnungen Ausstellungsreigen

28 11 2017, 18:00
Steiermärkischer Kunstverein Werkbund

15 12 2017, 18:00
Künstlerbund Graz

10 01 2018, 18:00
Vereinigung Bildender Künstler Steiermark

Veranstaltungsprogramm

01 12 2017, 16:00
Lesung „Die Zeitmaschine" mit Ninja Reichert

02 12 2017, 11:00
„Tête-à-Tête am Vormittag“
Matinee mit Salonmusik, Werkbund
Mit: Lisa Cristelli (Sopran), Peter Hebel (Cello) und Robert Pöch (Klavier)

12 12 2017, 18:30
Szenische Lesung, Werkbund: „Digito Spiro”, ein Theaterstück von Martin Czerwinka
Mit: Martin Czerwinka, Edith Mara, Curt Schnecker, Angela Pircher und Nadja Schwab

21 12 2017, 18:00
Filmvorführung „Die Zeitmaschine" (1960)

04 01 2018, 18:00
„The Fourth Dimension - Art Tour" Spezialführung mit MitgliederInnen des Künstlerbund Graz

18 01 2018, 18:00
Die Ausstellung „The Time Machine" - Besprechung und Diskussion mit den Künstler_innen der Vereinigung Bildender Künstler Steiermark

29 11 2017 — 24 01 2018

Kunstvereine

Die Zeitmaschine

Steiermärkischer Kunstverein Werkbund
Künstlerbund Graz
Vereinigung Bildender Künstler Steiermark

Für dieses Jahr und dem darin geplanten Ausstellungsreigen der steirischen Künstlervereinigungen Steiermärkischen Kunstverein Werkbund, Künstlerbund Graz und der Vereinigung Bildender Künstler Steiermark gilt wieder ein Buch als Ausgangspunkt der Konzeption und der inhaltlichen künstlerischen Auseinandersetzungen: der Science-Fiction-Roman „Die Zeitmaschine“ (org. „The Time Machine“) des englischen Schriftstellers Herbert George „H. G.“ Wells (1866-1946). Bei diesem 1895 erschienen Klassiker handelt es sich um die erste literarische Beschreibung einer Zeitreise in die Zukunft, die mittels einer Zeitmaschine unternommen wird.

Wells’ Roman stellt in diesem Text Spekulationen über das Leben in der Zukunft an. Themen wie Nachhaltigkeit, Arbeitsteilung oder Überbevölkerungen spielen eine Rolle, aber auch der Umgang mit kulturellen Artefakten, Kunstwerken und wissenschaftlichen Texten. Im Jahr 802.701 n. Chr., in das die Hauptfigur des Romans, ein englischer Forscher reist, ist für die ätherischen Eloi die Welt scheinbar zum Paradies geworden. Arbeit, Krieg und Hunger kennen Sie nicht, die weit fortgeschrittene Technik ermöglicht ihnen ein müheloses Leben. Nachts allerdings kommt das Volk der deformierten Morlock aus den Katakomben nach oben. Diese lichtscheuen Kreaturen erweisen sich nicht nur als lebensbedrohlich für die Eloi, sondern sie wollen auch die Weiterreise des Protagonisten verhindern.

Mit seiner Parabel greift Wells bereits 1895 Themen auf, die gerade für die Gesellschaft des beginnenden 21. Jahrhunderts besonders relevant sind, etwa: Wie wirkt sich die hochentwickelte Technisierung des Alltags auf das (Zusammen-)Leben der Menschen aus? Welche Folgen bringt der Ausschluss von Individuum oder Personengruppen aus der gesellschaftlichen Gemeinschaft mit sich? Wie lässt sich, der paradoxen Erzählposition bei Wells folgend, in Form eines Rückblicks über in der Zukunft erst passierende Ereignisse berichten?

Künstlerhaus
Halle für Kunst & Medien

Burgring 2
8010 Graz, Austria
Dienstag bis Sonntag 10–18h
Donnerstag 10–20h