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Limitierte Auflage, signiert: 18 + 2 Exemplare
Text zur Edition: Harald A. Wiltsche

Video: reMI
Ton: reMI
2004, 30:00 Min.


Edition Medienturm, release 01 / Frühjahr 04

reMI

auto_generation_DC.

Die mittlerweile getrennt wirkende Formation reMi arbeitet an einer eindringlichen Interpretation des Digitalen, deren verstörende, sinnliche Outputs aus Bild und Ton synästhetisch zueinander verschränkt werden. Dabei wählen reMI ein arbeitsteiliges Verfahren, indem der ursprünglich aus der Malerei kommende Michael Pinter den Sound in Form einer staffettenartig aufgebauten Komposition entwirft, die mit und auf das Videosignal von Renate Oblak reagiert.Gerne spatialisiert Pinter den Sound auf mehrere Klangquellen, um durch plurale Tonebenen eine hohe räumliche Dichte zu erreichen, die gerade in installativen Environments und Live Acts zum Tragen kommen. Oblak überarbeitet dechiffrierte Videosignale, die sie aus manipulierten Videokarten, also aus dem verwendeten technischen Ausgangsmaterial, gewinnt. Diese geschredderten Videosignale durchlaufen mehrere generative Transformationsstadien, um schließlich erstaunlich durchkonzipierte Bildstrecken von hoher serieller Eindringlichkeit zu entwickeln. Eine Matrix aus flackernden Farbfeldern zieht in sich verschoben über den Bildschirm, um sich in vereinzelten Bildflächen von hoher Intensität zu verdichten, die an expressive Interpretationen von abstrakten Positionen eines Mark Rothko oder Barnett Newman denken lassen.

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