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12 10 2017  18:00
trigon-Talk

mit Heidulf Gerngross, Eilfried Huth, Peter Noever und Heidrun Primas

Günther Domenig / Eilfried Huth, Ausstellungstransformator, 1967
Transparente Temporärarchitektur, trigon 67, Künstlerhaus, Graz, Foto: Eilfried Huth

Über sechs Wochen erhielt die Kleine Zeitung in Graz 1967 wütende Leserbriefe zur aktuellen Ausgabe der Dreiländerbiennale „trigon". In der Kleine Zeitung vom 16. September 1967 bezeichnete Bürgermeister-Stellvertreter Dipl.-Ing. DDr. Alexander Götz „trigon 67" als „eine einmalige Provokation“, anschließend griff er die Künstler selbst an und kritisierte deren Werke. Ausgehend von diesen Leserbriefen werden im trigon-Talk der 1967 wie 2017 für die Eingangssituation verantwortliche Architekt Eilfried Huth und der Architekt und Künstler Heidulf Gerngross sowie der Ausstellungsmacher Peter Noever und die Leiterin des Forum Stadtpark Heidrun Primas das Verhältnis von Kunst und Öffentlichkeit damals und heute diskutieren.

Heidulf Gerngross (1939 Kötschach, AT – Wien, AT) unternahm Architekturstudien in Wien und Graz, außerdem ein Malereistudium in Tokio. In Los Angeles absolvierte er 1971 ein postgraduales Studium in Urban Land Economics. 1976 erfolgte die Gründung des Architektenbüros Gerngross-Richter, gemeinsam mit Helmut Richter. Gerngross ist Herausgeber des vierteljährlich erscheinenden Printmediums ST/A/R, 2008 erhielt er den Preis der Stadt Wien für Architektur.

Eilfried Huth (1930 Pangalengan, ID – Graz, AT) studierte von 1950 bis 1956 an der TU Graz. 1963 gründete er gemeinsam mit dem Juristen Erich Kleinschuster und dem damals in Wien lebenden Architekten Günther Domenig ein Architekturbüro, mit welchem er 1964 den Wettbewerb der Pädagogischen Akademie der Diözese Graz- Seckau gewinnen konnte. Es folgte die aufsehenerregende Beteiligung an trigon 67. Von 1985 bis 2002 war Huth Professor an der Hochschule der Künste in Berlin.

Peter Noever (1941 Innsbruck, AT – Wien, AT) war von 1986 bis 2011 künstlerischer Leiter und CEO des Museums für angewandte Kunst MAK Wien/Los Angeles. Im Laufe seiner beruflichen Tätigkeit nahm er als Designer und Ausstellungsmacher immer wieder eine Vorreiterrolle sowohl innerhalb der österreichischen Kunstszene ein als auch weltweit. Noever ist Gründer des MAK Center for Art and Architecture in Los Angeles
(mit 3 Häusern von Rudolf M. Schindler) 1994 und des Josef Hoffmann Museums in Brtnice, Tschechische Republik, 2006. Zudem ist er Principal des no/ever design studios in Wien.

Heidrun Primas (1968 Graz, AT - Graz, AT) ist seit 2011 Leiterin des Forums Stadtpark. Sie studierte Architektur in Graz, wo sie auch für mehrere Jahre eine Dozentur an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität inne hatte. Primas ist außerdem Mitbegründerin mehrerer Initiativen wie des Vereins Offener Betrieb Graz 2013 oder der Initiative Reiningherz 2014.

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