Künstlerhaus
Halle für
Kunst & Medien

Burgring 2
8010 Graz, Austria
Dienstag bis Sonntag
10–18h
Donnerstag
10–20h
De / En
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16 06 2016  18:00
Katalogpräsentation

Florian Hecker / John McCracken

„Florian Hecker / John McCracken“
Katalog zur gleichnamigen Ausstellung 2015 im Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien, Sternberg Press, Berlin 2016

In Anwesenheit des Künstlers Florian Hecker wird dieser im Gespräch mit Ausstellungskurator Christian Egger die gleichnamige Ausstellung im Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien 2015 rekapitulieren und auch die begleitende Publikation Florian Hecker / John McCracken vorstellen, die nun im Verlag Sternberg Press in Berlin erscheint.

Der Katalog dokumentiert den konkreten, und durchaus fordernden Versuch, in einer dialogisch einander ergänzenden Doppelpräsentation des deutschen Künstlers und Computer-Komponisten Florian Hecker und des US-amerikanischen Bildhauers John McCracken, den White Cube-Hauptraum als Erfahrungsraum gerade hinsichtlich der Unterschiede und Hierarchien im Sehen und Hören multimedial zu prüfen. Neben einer kuratorischen Einleitung von Christian Egger enthält die Publikation einen ausführlichen Essay des Autors und Kurators João Ribas. Das Cover wurde von Florian Hecker mithilfe eines Objectness Measure-Algorithmus gestaltet, das grafische Konzept übernahm NORM in Zürich.

Florian Hecker (*1975) arbeitet mit synthetischem Klang im Bereich der Performance, Installation und Künstlerpublikation. Er setzt sich dabei mit bestimmten kompositorischen Entwicklungen der Nachkriegsmoderne, Audiologie und Psychoakustik auseinander. Seit 1996 ist Hecker mit einer Vielzahl von internationalen Aufführungen und Konzerten international präsent. Seine jüngste Zusammenarbeit mit dem Philosophen Reza Negarestani, „A Script for Machine Synthesis“ (2015), wurde im Stedelijk Museum Amsterdam uraufgeführt und „Formulation (FLV Project)“ (2014) wurde im Rahmen der Eröffnungsausstellung der Fondation Louis Vuitton in Paris vorgestellt. Im Jahr 2015 wurde Hecker für den Berliner Preis der Nationalgalerie nominiert.

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